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28 praktische Tipps für kleine Küchen

Sie haben nicht viel Platz für Ihre Küche? Auch dann lässt sich viel erreichen, wie wir mit diesen Tipps und Beispielen zeigen.

Farben und Design

  • Achten Sie auf helle, leuchtende Farben. Die werden Ihrer Küche mehr Leichtigkeit verleihen.
  • Dunklere Unterschränke kombiniert mit einer ansonsten hellen Küche können eine Illusion von mehr Offenheit nach oben erzeugen.
  • Geschlossene Oberschränke können in kleinen Räumen sehr massiv wirken. Denken Sie über Glastüren nach oder setzen Sie auf offene Regale.
  • Die Unterschränke sollten hingegen geschlossen sein, weil die Küche ansonsten schnell zu chaotisch, unaufgeräumt oder vollgestopft wirken kann.
  • Grifflose Schränke wirken sauberer, minimaler und sind zugleich platzsparend.
  • Apropos Minimalismus: Generell wirken kleine Küchen freundlicher, einladender und schlicht größer, wenn Sie nur eine sehr begrenzte Zahl von Geräten und Gegenständen sichtbar aufgestellt haben. Beschränken Sie sich hier lieber auf das, was Sie wirklich brauchen und was Ihnen wirklich gut gefällt. Lesen Sie hier mehr über minimalistisch eingerichtete Küchen…
Mehr Stauraum in kleinen Küchen
Wer nur begrenzten Raum hat, sollte alle Gelegenheiten nutzen – wie hier zum Beispiel die Wand. (Foto: Wu Yi, Unsplash)

Mehr Stauraum gewinnen

  • Wer nicht viel Fläche hat, sollte den Raum nach oben hin so gut ausnutzen wie möglich. Das bedeutet: Setzen Sie auf möglichst hohe Schränke und nutzen Sie auch die Flächen auf den Schränken als Stauraum – natürlich für Dinge, die Sie nicht laufend brauchen.
  • Falls die Decke hoch genug ist, lässt auch sie sich nutzen. Querstreben oder Hängevorrichtungen können hier zusätzliche Staumöglickeiten schaffen. Das sollte selbstverständlich nicht erdrückend wirken.
  • Auch Wände eignen sich sehr gut für weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten. Beliebt sind hier beispielsweise Pegboards, wie man sie ansonsten aus der Werkstatt kennt. Darin lassen sich Werkzeuge flexibel platzieren. Oder Sie bringen für denselben Zweck ein Metallgitter an der Wand an.
  • Selbst kleine Regale, zum Beispiel direkt oberhalb der Arbeitsplatte, können Wunder wirken. Hier lassen sich Kleinigkeiten unterbringen, die dadurch direkt erreichbar sind und zugleich keinen Platz wegnehmen.
  • Eine Alternative zu Regalen sind Hängeleisten. Kombiniert mit Haken können wichtige Kochutensilien daran befestigt werden. Sie machen sich übrigens auch sehr nützlich, um unter der Spüle für Ordnung zu sorgen.
  • Achten Sie bei Schränken darauf, ob Sie eventuell solche mit „Apothekerauszug“ nutzen können. Auf diese Weise wird zum einen das gesamte Volumen des Schranks genutzt und zum anderen sind alle Gegenstände leicht wiederzufinden.
  • Praktisch sind auch Schränke, die ausziehbare Fächer hinter den Türen bieten. Denn auch damit lässt sich das gesamte Volumen besser nutzen und alles bleibt trotzdem sauber voneinander getrennt.
  • Eine Alternative sind Gestelle aus Holz oder Metall, um Gegenstände im Schrank bequem auf mehreren Ebenen zu platzieren.
  • Sehr smart kann es sein, die Innenseiten der Türen als Stauraum für kleine oder flache Gegenstände zu nutzen. Hier lässt sich zum Beispiel ein Gewürzbord anbringen oder eine Halterung für einen Topfdeckel.
  • Selbst im Sockel der Küche lassen sich Schubladen unterbringen! Perfekt für Dinge wie Backofenbleche.
  • Und wer Dachschrägen hat, kann mit maßgefertigten Möbeln noch die letzte Ecke nutzbar machen.
Kleine Küche mit Essecke
Kompakte Stühle und ein klappbarer Tisch machen diese Küche geräumiger als sie eigentlich ist. (Foto: Rune Enstad, Unsplash)

Mehr Platz durch flexible Lösungen

  • Sie können mehr Freiraum gewinnen, in dem Sie die vorhandene Fläche flexibel mehrfach nutzen. Ein Beispiel: Es gibt Vorrichtungen, um die Spüle vorübergehend mit einer Arbeitsplatte abzudecken.
  • Einen Esstisch gibt es wiederum als Klappversion, der an der Wand befestigt wird. Bisweilen ist das sogar mit einem Schrank kombiniert, in dem Sie das passende Geschirr und andere Utensilien griffbereit unterbringen können.
  • Achten Sie bei der Auswahl von Tischen und Stühlen generell darauf, dass sie kompakt sind. Barhocker beispielsweise sind optisch weniger aufdringlich als klassische Küchenstühle und brauchen weniger Platz.
  • Ausgefeilte Küchen-Entwürfe lassen keinen Raum ungenutzt, selbst in der Ecke einer L-Form lässt sich zum Beispiel eine Schublade unterbringen.
  • Beliebt sind in solchen Ecken auch Rondelle, gern mit Beleuchtung. Es gibt hier zudem Modelle, die sich herausziehen lassen, um das Küchenleben leichter und bequemer zu machen.
  • Oder vielleicht ist es möglich, an dieser Stelle die Spüle zu platzieren, die den Platz gut ausnutzt.
  • Ein freistehender Arbeitsbereich lässt sich ebenfalls als Tresen zum Essen und Trinken verwenden.
  • Möglich sind darüber hinaus ausziehbare Arbeitsplatten, die ansonsten im Schrank verschwinden.
  • Und es gibt mobile Unterschränke: Man muss also nicht „hineinkriechen“, um etwas aus der hintersten Ecke zu bekommen. Stattdessen zieht man sie heraus.
(Foto: Michael Jarmoluk, Pixabay)

Beleuchtung und Elektrogeräte

  • Verzichten Sie lieber auf große Hängelampen, die erdrückend wirken können. Einbauleuchten und LED-Streifen sind hingegen gute Ideen: Damit können Sie Akzente setzen und die Lampen sind zugleich nicht im Weg.
  • Platzsparend sind außerdem kompakte Elektrogeräte. Geschirrspüler & Co. gibt es auch in schmalen Varianten, eigens gemacht für kleine Küchen.
  • Eventuell ist es möglich und sinnvoll, die Herdplatten und den Ofen getrennt voneinander zu halten. Auch das kann Platz sparen oder besser nutzen!

Fazit

Wie Sie hoffentlich sehen, gibt es etliche Möglichkeiten, das Meiste aus einer kleinen Küche herauszuholen. Nur weil Sie wenig Platz haben, müssen Sie deshalb nicht auf Annehmlichkeiten und Komfort verzichten!