Das Zuhause umgestalten: Neuer Look mit wenigen Handgriffen

Das Zuhause umgestalten: Neuer Look mit wenigen Handgriffen

Wenn Sie sich neuen Pepp für Ihr Zuhause wünschen oder den aktuellen Look einfach nicht mehr so erfrischend finden, dann gibt es eine gute Nachricht: Es muss nicht gleich in eine große Umbau- und Renovierungsaktion ausarten. Schon kleine Handgriffe, einige geschickte Änderungen und neue Accessoires können Erstaunliches leisten. In diesem Beitrag haben wir die passenden Anregungen dazu für Sie!

Sitzen Sie auch bequem?

Wenn Sie Ihren Lieblingssessel aufstellen, dann sollten Bequemlichkeit und Gemütlichkeit den Vorrang bekommen. Ja, vielleicht wird der Sessel dann nicht im rechten Winkel zum Sofa stehen. Ja, eventuell wäre an einer anderen Stelle harmonischer platziert. Aber was interessiert Sie das, wenn Sie in Ihrem Sessel sitzen und sich ganz wunderbar entspannt fühlen? Richtig, (fast) gar nicht.

In einem eigenen Artikel erklären wir Ihnen bereits, wie Sie Sessel und Sofa richtig aussuchen und aufstellen. Darin haben wir ebenfalls schon festgestellt: „Wo und wie Sie Sofa und Sessel aufstellen hat sehr viel mit Ihrer Persönlichkeit zu tun.“ Manch einer mag es, alles dicht beieinander zu haben, manch anderer will mehr Bewegungsraum. Es gibt dort kein richtig oder falsch.

Schauen Sie sich außerdem unsere Tipps für eine gemütliche Leseecke an. Auch dort werden Sie viele weitere Anregungen finden. Dort geht es nicht nur um die Platzierung, sondern ebenso um Dinge wie Formen, Materialien und die Beleuchtung.

Also: Überlegen Sie jetzt einmal, ob es in Ihrem Zuhause Sitzgelegenheiten gibt, die Sie kaum nutzen oder sogar nie. Woran liegt das? Ist es zu dunkel? Sitzt man dort in einer zugigen Ecke? Findet man einfach keine Ruhe? Dafür gibt es viele mögliche Lösungen. Sie können dieses Möbelstück woanders platzieren, es anders ausrichten, eine Leselampe ergänzen, es mit gemütlichen Kissen und Decken aufwerten und vieles mehr!

Stellen Sie Sofa und Sessel in erster Linie danach auf, wie Sie sich am wohlsten fühlen. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Die Küche ist nicht nur zum Kochen da

Schon seit mehreren Jahren ist der Trend unverkennbar: Die Küche wandelt sich vom rein praktisch eingerichteten Funktionsraum zum zweiten Wohnzimmer. Hier wird nicht nur gekocht und gegessen. Hier trifft sich die Familie zum Spieleabend oder der Esszimmertisch wird vorübergehend zum Arbeitsplatz.

Das schlägt sich auch in der Gestaltung nieder: Offene Küchen sind beliebter denn je. Die Grenzen zwischen den Räumen verschwimmen, bis hin zur Wohnküche.

Aber auch mit einfachen Mitteln lässt sich viel erreichen. Schauen Sie sich einmal unsere Anregungen für mehr Farbe in der Küche an. Vielleicht ist es einfach Zeit für neue Accessoires und Helfer wie Geschirrtücher, Platzdecken, Schalen und Vasen.

Oder aber es ist der richtige Moment, um auszumisten und neu zu organisieren. In einem eigenen Artikel zeigen wir auf, wie Sie mehr Stauraum gewinnen. Zudem sammelt sich mit der Zeit immer mehr an, als man eigentlich braucht. Manche Dinge werden kaum mehr genutzt und können dauerhaft weg. Andere sind immer sichtbar (und im Weg) und brauchen einen neuen Platz. Müssen z.B. alle Küchenmaschinen immer auf der Arbeitsplatte stehen? Was davon nutzen Sie nur gelegentlich und könnten Sie genausogut verstauen? Dadurch gewinnen Sie nicht nur Platz, sondern auch einen aufgeräumteren Look. Siehe dazu auch: Das richtige Aufbewahrungssystem für Küchen-Utensilien …

Und falls Ihnen doch nach einer größeren Veränderung ist: Schauen Sie sich einmal unseren Beitrag zum perfekten Essplatz an!

Küchen werden immer mehr zum zweiten Wohnzimmer. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Traumhaftes Schlafzimmer

Auch im Schlafzimmer kann die Kombination aus Aussortieren und besserer Organisation Wunder wirken. Wir zeigen Ihnen beispielsweise in einem Artikel, wie Sie das Stauraumwunder Bettkasten richtig nutzen. Und viele unserer Tipps für kleine Schlafzimmer machen sich auch in größeren Räumen nützlich!

Schauen Sie auch einmal an, was ein erholsames Schlafzimmer ausmacht. Dort geht es um viele auch kleinere Dinge, die Sie ohne großen Aufwand beheben können. Überprüfen Sie beispielsweise einmal, wie Ihr Bett aufgestellt ist. Auch eine bessere, schönere und praktischere Beleuchtung kann einen erheblichen Unterschied ausmachen. 

Weiterer Tipp: Moderne Nachttische sind dekorative Möbelstücke, die zugleich der Ablage von Dingen des täglichen Bedarfs dienen. Wir haben in einem Beitrag alles Wissenswerte zu den hübschen kleinen Nachtkästchen zusammengetragen.

Plus: Wissen Sie eigentlich, welche Kissen und Decken am Besten zu Ihnen passen? Denn je nach Schlafgewohnheiten und -bedürfnissen kommen dort andere Varianten in Frage.

Und falls Ihnen doch nach umfangreicheren Veränderungen ist, schauen Sie sich einmal unsere Ratgeber zum Bettenkauf und zu Kleiderschränken an.

Wo und wie Sie Ihr Bett aufstellen, kann bereits eine enorme Wirkung darauf haben, wie erholsam Ihr Schlaf ist. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Die bunte Welt der Farben

Ein neuer Anstrich für die Wände, eine neuer Satz Accessoires, ein neuer Teppich: Es sind vor allem die Farben, die einem Raum (oder dem gesamten Zuhause) einen vollkommen neuen Look verleihen können.

Aber wie sucht man Farben eigentlich richtig aus? Warum wirkt die eine Einrichtung so stylisch und gediegen und die andere durcheinander und planlos? Dazu finden Sie bei uns eine Artikelserie, die wir laufend um neue Ideen und Konzepte erweitern. Hier finden Sie die Einführung in die Welt der Farben.

Dabei gilt: „Gelungen ist das Farbkonzept dann, wenn Materialien, Farben und Licht auf den darin lebenden Menschen und die Benutzung des Raums abgestimmt sind.“ Wie Sie sehen, geht es auch hier wieder um Ihr persönliches Empfinden. So empfindet manch einer einen dunklen Raum als bedrückend, jemand anderes als gemütlich. Natürlich gibt es Grundregeln: So werden für kleine Zimmer häufig helle Farben empfohlen. Aber das sind keine in Stein gemeißelten Gesetze. Solche Regeln gezielt zu missachten, kann gerade spannend sein. Man denke hier an die eine dunkle Wand im ansonsten hell eingerichteten Zimmer – das „Hingucker-Prinzip“.

Ein Farbkonzept entwickeln Sie in vier Schritten:

  • Schritt 1: Wie wird der Raum vorwiegend genutzt?
  • Schritt 2: Welche Atmosphäre, welche Stimmung wünschen Sie sich in diesem Raum?
  • Schritt 3: Welche natürlichen und wie viele künstlichen Lichtquellen erhellen das Zimmer?
  • Schritt 4: Welche Lieblingsfarben oder vorhandenen Möbel, Bodenbeläge, Stoffe oder Wandfarben sollten übernommen werden?

Mehr dazu in der oben genannten Einführung!

Eine neue Wandfarbe plus passende Accessoires können den Charakter eines Raumes komplett verändern. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Die Magie der Raumdüfte

Eine gelungene Einrichtung spricht alle Sinne an und dazu gehört gerade auch unsere Nase. Raumdüfte sind ein starker Trend der letzten Jahre. Aber wie wirken die verschiedenen Düfte eigentlich? Eine Übersicht:

  • Bergamotte (Zitrusfrucht): entkrampfend, angstlösend, hellt die Stimmung auf. 
  • Citronella (Lemongras): anregend, belebend, stimmungsaufhellend. 
  • Eukalyptus: anregend, befreiend. erfrischend. Reinigt die Luft und ist antiseptisch. 
  • Jasmin: lindert Stress, löst seelische Verspannungen. 
  • Lavendel: ausgleichend, entspannend, hilft beim Einschlafen. 
  • Mandarine: aufheiternd, angstlösend. 
  • Pfefferminze: gedächtnisstärkend, erfrischend. 
  • Rose: beruhigend, aphrodisierend. 
  • Vanille: erheiternd, wärmend, aphrodisierend. 
  • Ylang Ylang: entspannend, beruhigend, ausgleichend, stimmungsaufhellend. 
  • Zedernholz: kräftigend, nervenberuhigend. 
  • Zimt: ausgleichend, nervenstärkend, anregend.

Wie können Sie nun Düfte im Zuhause verbreiten? Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:

  • Wer den Anblick von getrockneten Blüten mag, ist mit einem Potpourri gut aufgehoben. Dafür wird ein Schälchen mit getrockneten Blütenblättern befüllt. 
  • Wer es dezenter mag, greift zu einem Duftstein. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Formen und sie müssen lediglich mit wenigen Tröpfchen ätherischen Öls beträufelt werden. Ein Nachteil ist, dass Sie die Steine gründlich reinigen müssen, wollen Sie andere Öle nutzen. 
  • Bei einer Duftlampe geben Sie etwas Wasser in einen kleinen Behälter, der über einem Teelicht befestigt ist. In das Wasser kommen wenige Tropfen eines ätherischen Öls. Vor allem in den kühlen Monaten ist das eine schöne Variante. 
  • Duftkerzen können Sie bereits fertig kaufen oder einfach – ähnlich wie bei einem Duftstein – wenige Tropfen ätherischen Öls auf die Kerze geben. Dafür eignen sich am besten Teelichter oder Kerzen mit breitem Durchmesser. 
  • Ein Diffuser ist ein Glasbehälter, der in der Regel mit Alkohol und Glycerin oder aber auch mit Pflanzenöl und ätherischen Ölen gefüllt ist. Dank mehrerer Holzstäbchen werden die Düfte gleichmäßig verteilt. 
Gezielt eingesetzte Düfte können das Wohlgefühl unterstreichen. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Weitere Tipps in aller Kürze

Damit noch nicht genug: Wir haben weitere Beiträge für Sie, in denen Sie noch mehr Anregungen finden!

Schwerpunkt „Frühling fürs Zuhause“

Dieser Artikel gehört zu unserem Themenschwerpunkt rund um einen frischen, aufgeräumten Look fürs Zuhause. Darin:

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