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Was ist besser: Ledersofa oder Stoffsofa?

Ledersofas und Stoffsofas haben ganz individuelle Vor- und Nachteile. Welches davon besser ist, hängt ganz von Ihnen ab! Jede Familie und jedes Zuhause ist anders. Die wichtigsten Punkte für die Entscheidung sind sicher: Langlebigkeit, Pflegeaufwand, Look, Komfort und Preis. Je nachdem, was Ihnen besonders wichtig ist, werden Sie eventuell bei anderen Punkten Abstriche machen.

Hochwertige Ledersofas werden mit der Zeit immer schöner und können sehr langlebig sein. (Foto: Kara Eads, Unsplash)

Vor- und Nachteile eines Ledersofas

Vorteile:

  • Leder ist sehr langlebig, sofern Sie es regelmäßig pflegen und die Imprägnierung erneuern. Beachten Sie hier allerdings, dass Leder nicht gleich Leder ist: Je nach Art und Vorbehandlung kann es unterschiedliche Eigenschaften haben. So sind teurere Lederarten oft auch empfindlicher.
  • Dennoch gilt: Während Stoffe mit der Zeit kaputt gehen, verändert sich Leder im Alterungsprozess. Fans von Leder wissen genau das zu schätzen: Der Charakter kommt mit der Zeit heraus. Wer zugleich auf eine stabile Konstruktion achtet, wird hier sehr lange etwas davon haben. Hochwertige Modelle können gar zum Familenerbstück werden.
  • Es ist unempfindlicher mit Blick auf Flecken von verschütteten Flüssigkeiten beispielsweise.
  • Es braucht generell weniger Pflege.
  • Besonders für Allergiker ist es gut geeignet, das es zum Beispiel Hausstaub nicht so annimmt wie viele Stoffsofas.

Nachteile:

  • Während Leder an sich starapazierfähig ist, sind z.B. Kratzer mit der Zeit gut möglich. Leder-Fans sehen das nicht als Problem sondern als Teil des Charmes an. Andere wiederum werden deshalb Stoff als Material bevorzugen.
  • Die Kissen lassen sich oftmals nicht entfernen, so dass es schwieriger ist, in den Ritzen zu reinigen.
  • Leder kann im Winter kalt wirken, bevor es dann die Körperwärme annimmt. Im Sommer ist es in einem ungekühlten Haus dann warm oder bei Sonneneinstrahlung gar heiß.
  • Ledersofas sind tendenziell härter als Stoffsofas. Das gilt nicht für alle, kann aber als grober Richtwert dienen. Sie werden erst mit der Zeit weicher.
  • In der Regel teurer in der Anschaffung.

Ein Wort zu Kunstleder: Das ist zwar oftmals optisch von Leder kaum zu unterscheiden, hat aber doch ganz andere Eigenschaften. So ist es weniger atmungsaktiv als echtes Leder, was sich vor allem im Sommer bemerkbar machen kann. Und während Leder mit der Zeit weicher wird, verhält es sich mit Kunstleder umgekehrt: Es wird mit der Zeit härter, da sich die bei der Produktion genutzten Weichmacher verflüchtigen. 

Stoffsofas sind warm und weich, manchmal gar samtig. (Foto: Isaw Company, Unsplash)

Vor- und Nachteile eines Stoffsofas

Im Vergleich zu Leder ist zu beachten: „Stoffsofa“ umfasst zahlreiche Materialien mit teils ganz unterschiedlichen Eigenschaften.

Vorteile:

  • Stoffsofas sind warm und weich, manchmal gar samtig.
  • Mikrofaser-Materialien sind vergleichsweise unempfindlich gegenüber Fleckenbildung. 
  • In Sachen Farben und Muster haben Sie hier eine erheblich größere Auswahl.
  • Stoffsofas sind in der Regel preisgünstiger als Leder-Modelle vergleichbarer Qualität.

Nachteile:

  • Je nach Stoffart ist es nicht so strapazierfähig wie ein Ledersofa. Hier kommt es sehr auf die Qualität an, für die Sie sich entscheiden. Hochwertige Materialien werden auch Kinder, Haustiere und nicht so achtsame Haushaltsmitglieder gut überstehen können.
  • Reinigung ist aufwändiger, regelmäßiges Saugen gehört auf jeden Fall dazu.

Schlusswort

Wie Sie sehen: Welche Option besser ist, hängt von Ihrem Haushalt und Ihren Wünschen und Bedürfnissen ab. Letztlich wird auch der Look für viele eine große Rolle spielen: Ledersofas und Stoffsofas haben hier eine ganz unterschiedliche Wirkung.

Falls Sie weiterhin unentschlossen sind: Wir haben einen Beitrag mit weiteren Entscheidungshilfen rund um den besten Bezugsstoff fürs neue Sofa!