Raumteiler: Vielseitiges Design- und Funktionselement

Raumteiler: Vielseitiges Design- und Funktionselement

In den unterschiedlichsten Farben, Formen und Funktionen kommt der Raumteiler daher. Er verleiht einem Raum Ordnung, Übersicht und Struktur. Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten machen ihn zu einem beliebten Designelement der Innenarchitektur. Egal ob um einen Raum zu trennen, Gemütlichkeit zu schaffen oder einen Raum perspektivisch zu vergrößern – richtig ins Szene gesetzt, schafft der Raumteiler eine abwechslungsreiche und wohnliche Atmosphäre. 

Wann ist ein Raumteiler sinnvoll? 

Die gängigste Anwendung ist es, verschiedene Funktionsbereiche in einem Raum zu schaffen. Denn richtig eingesetzt, bieten Raumtrenner Sichtschutz und Privatsphäre ohne dabei den Raum zu verkleinern. Je nach Stil und Baugegebenheiten können Sie hier auf bewegliche oder feste, lichtdurchlässige oder massive, extravagante oder dezente Designs setzen. So lässt sich der Raumteiler auch als Designelement integrieren.

Lofts oder große Räume haben oftmals weitläufige leere Flächen, die einen Raum kalt und ungemütlich erscheinen lassen. Zudem können riesige Räume in uns Menschen ein Gefühl von Unsicherheit auslösen. Ein Raumteiler bricht diese große Leere auf, bildet verschiedene Bereiche und schafft somit Intimität und Behaglichkeit. Zudem wirkt der Raum strukturierter und der verfügbare Platz wird optimal ausgenutzt. 

Kleine Räume profitieren ebenfalls von cleveren Raumteilern. So können diese dazu dienen, um Ein-Zimmer-Appartments in Wohn-, Ess- und Schlafbereich zu unterteilen. Geschickt eingesetzt, können diese ebenfalls Stauraum schaffen ohne viel Fläche zu rauben oder wie ein Fremdkörper zu wirken. Besonders luftige Regale lassen so den Raum optisch größer wirken.

Wohn- und Esszimmer mit hellen Möbeln
Sofa als Raumteiler (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Fixe Raumteiler

Insbesondere für Eigentumsimmobilien können fixe Raumteiler ein interessantes Designelement sein. Im Handumdrehen werden so aus einem großen Raum zwei kleinere Räume. Halbhohe Rigipswände beispielsweise können einen Raum wunderbar strukturieren und ihm sogar eine aufregende Note verleihen. Besonders freistehende Trennwände wirken spannend und verleihen als Sichtschutz, beispielsweise für einen Schlaf- oder Waschbereich, die nötige Privatsphäre. Diese können als beschreibbare Kreidetafel oder Bildergalerie auch ein individueller Blickfang sein. Besonders gemütlich wiederum sind beidseitige Kamine. Als besonderes Highlight und bestimmt nicht nur für Naturverbundene können Baumstämme oder dicke Äste als Raumtrenner spannende Akzente setzen – Birke wirkt hier besonders schön.

Flexible Raumteiler

Paravents und Regale sind wohl die bekanntesten Raumtrenner. Sie sind flexibel einsetzbar und in den unterschiedlichsten Designs erhältlich. Eine weitere Möglichkeit Stauraum zu schaffen und gleichzeitig den Raum zu unterteilen sind Kommoden. Besonders stilvoll sind die in Kombination mit darüber hängenden Leuchten und eignen sich dann zum Beispiel optimal als Erweiterung des Ankleidebereiches.

Naturliebhaber kommen auch hier auf ihre Kosten: Egal ob Bambusstäbe, Blumentöpfe oder Holzstangen an denen sich Pflanzen entlang ranken – hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Eine eher romantisch verspielte Note verleihen hingegen Vorhänge einem Raum. Zudem können auch Teppiche oder Möbelstücke wie ein Sofa oder Bett als optische Trennung fungieren. 

Diese Faktoren sollten Sie miteinbeziehen

Auch wenn Raumteiler viele Vorteile mit sich bringen, sollten Sie dennoch einige Dinge beachten. Vor allem bei massiven Raumtrennern sollten Sie beispielsweise auf ausreichende Lichtquellen achten. Auch helle Farben und lichtdurchlässige Materialien lassen den Raum heller erscheinen. Bei Raumteilern mit Aufbewahrungsfunktion wie Kleiderständer oder Regale sollten Sie darauf achten, dass keine optische Unruhe aufkommet – weniger ist hier mehr.

Generell sollte der Raumteiler in das Gesamtkonzept passen, seinen Zweck erfüllen und sind dabei harmonisch in das Gesamtbild einfügen.